Benefizkonzert des Landespolizeiorchesters Baden-Württemberg mit stehenden Ovationen in Bad Wildbad am 14. Dezember 2017

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“Ein musikalischer Höhepunkt der Vorweihnachtszeit war das Konzert des Landespolizeiorchesters Baden-Württemberg (LPO) im Bad Wildbader Kulturzentrum Trinkhalle…

Mit der “Schwaben-Ouvertüre” eröffnete das LPO das musikalische Programm. Smetanas bekannte Komposition “Die Moldau” aus dem sechsteiligen Zyklus “Mein Vaterland” war sozusagen der Pate zu “Die Echaz”, einem Flüsschen, das aus der Schwäbischen Alb in den Neckar fließt.

Die jungen Komponisten Nikodemus Gollnau und Johannes Mittl haben in “Die Echaz” eine wunderbare musikalische Beschreibung dieses Baches als schwäbisches Pendant zur Moldau komponiert…

Fola Dada ist eine bekannte Jazz- und Popsängerin, die in Stuttgart lebt und dort eine Musikschule leitet. Beim Benefizkonzert des LPO begeisterte sie, begleitet vom Blasorchester, mit englischen Titeln…

Eine Überraschung, sowohl für das Publikum als auch für den Komponisten, war dessen “Bilder – Best of Baden”. Der anwesende Komponist Thomas Matthias Förster, übrigens ein “Schüler” von Halder, hörte seine Arrangements mit aktuellen Pop-Titeln von Künstlern aus Baden (Max Giesinger, Max Mutzke, Xavier Naidoo, Fools Garden) zum ersten Mal vom LPO und war ebenso begeistert wie das Publikum, das diese nachbarschaftlich badische Folge mit viel Beifall bedachte…

Nach der Pause wurde es winterlicher: Die bekannte “Petersburger Schlittenfahrt” (Eilenberg) führte ebenso in den Winter hinein wie die symphonische Dichtung “Yuki No Furumachi Wo”.

Wiederum von Förster stammte die französisch betitelte Komposition “Les anges dans nos campagnes”, die ein bisschen französisches Flair hatte und ruhig und stimmungsvoll in das weitere Programm überleitete.

Dieses war nun wirklich weihnachtlich, denn Dada legte bei ihrem zweiten Auftritt sowohl schwungvoll als auch besinnlich einen english-american Xmas-Mix hin. Es war zudem eine Premiere in dieser Zusammensetzung. Das Publikum sang kräftig mit, auch wenn man bei “Jingle bells” meistens nur das Glöckchenklingen auf Englisch kannte.

Krönender Abschluss war schließlich das recht beschwingte “In dulci jubilo”, das vom LPO unter Halders Dirigat nochmals überaus differenziert und dennoch klangfüllend dargeboten wurde…

Zudem wurden Zugaben gespielt, bei denen Dada mit “Feliz Navidad” (Frohe Weihnachten) wiederum die Zuhörer begeisterte. Zum Abschluss gab es stehende Ovationen für alle.

(Schwarzwälder Bote, 18. Dezember 2017)